Vergütung = Grundvergütung + Zuschläge. Grundvergütung = geleistete Stunden bis zur Soll-Arbeitszeit × Stundenlohn; Überstunden werden mit dem Stundenlohn plus Überstundenzuschlag (gewählter Faktor minus 100 %) bezahlt. Minusstunden zeigt der Rechner mit Vorzeichen, bezahlt werden dann nur die geleisteten Stunden.
Alle Zuschläge sind Prozent vom Grundstundenlohn und werden addiert, nie miteinander multipliziert: Feiertag +100 % oder Sonntag +50 % auf alle Stunden des Tages (nicht nur die Überstunden), Nachtzuschlag +25 %. Beispiel: 1 Überstunde am Feiertag bei 20 € und 100 % Überstundenfaktor ergibt 20 € + 20 € = 40 €.
Nachtzuschlag: Bei Tagen aus dem Arbeitszeitrechner zählen nur die Nachtstunden zwischen 22 und 6 Uhr, berechnet aus Beginn und Ende (auch über Mitternacht). Weil nicht gespeichert ist, wann die Pause lag, wird sie anteilig abgezogen: Nachtzeit × (Arbeitszeit ohne Pause ÷ Anwesenheit). Bei Einträgen, die du hier von Hand erfasst, gilt „Nachtschicht“ wie bisher für alle Stunden des Eintrags.
Überstundenkonto: Summe der Überstunden aller Einträge (Minusstunden ziehen ab) minus Freizeitausgleich und Auszahlungen.
Die Sätze sind üblich, verbindlich ist dein Arbeits- oder Tarifvertrag. Einträge aus älteren Versionen behalten ihre gespeicherte Vergütung.