Linear: a·x + b = c wird nach x umgestellt: x = (c − b) ÷ a. Bei a = 0 gibt es keine oder unendlich viele Lösungen.
Quadratisch: Die Diskriminante D = b² − 4ac entscheidet: D > 0 zwei Lösungen, D = 0 eine doppelte, D < 0 keine reelle (aber zwei komplexe). abc-Formel (Mitternachtsformel): x = (−b ± √D) / (2a). p-q-Formel nach Teilen durch a: x = −p/2 ± √((p/2)² − q) mit p = b/a und q = c/a. Beide liefern dasselbe. Der Scheitelpunkt liegt bei xₛ = −b/(2a), yₛ = c − b²/(4a).
Gleichungssysteme: Das Gauß-Verfahren bringt die Koeffizienten durch Zeilenumformungen (Vielfache einer Zeile von einer anderen abziehen, Zeilen tauschen) in Stufenform. Dann wird von unten nach oben eingesetzt. Eine Zeile 0 = k (k ≠ 0) heißt keine Lösung, eine Zeile 0 = 0 heißt unendlich viele. Gerechnet wird exakt mit Brüchen; quadratische Gleichungen mit Gleitkommazahlen, gerundet angezeigt.